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Schritt 3: Windows-Arbeitsplätze und Terminalserver

Stand: 19. Oktober 2026. Der Mac mini aus Schritt 2 muss im Dashboard online sein. Rechnen Sie pro Arbeitsplatz mit etwa 10 Minuten.

Start Für wen Windows fragt nach Administratorrechten? Wo liegt was?
Setup.exe (Doppelklick, ohne Zusatz) Nur für das Windows-Konto, das sie startet. Normalfall, vor allem auf dem Terminalserver Nein Programm in %LOCALAPPDATA%\Apps\Docunara\Connector, Daten in %LOCALAPPDATA%\Docunara\Connector
Setup.exe --all-users Alle Benutzer eines einzelnen Rechners (Windows-Dienst) Ja, einmal (UAC) Program Files und ProgramData

Wichtig:

  • Auf dem Terminalserver installiert jede Person für sich (pro Benutzer). Jede Installation ist ein eigener Arbeitsplatz im Dashboard, hat ihre eigenen Daten und ihre eigene Einrichtungsdatei. Die Daten eines Benutzers sind für andere Standardbenutzer nicht lesbar.
  • Starten Sie die Setup.exe für eine Pro-Benutzer-Installation nicht mit „Als Administrator ausführen“. Sonst landet der Connector im Profil des Administratorkontos.
  • Beide Arten schließen sich aus. Gibt es schon eine Installation für alle Benutzer, bricht die Pro-Benutzer-Installation ohne Änderung ab, und umgekehrt (Fehlercodes CONNECTOR_SCOPE_CONFLICT_MACHINE_INSTALLED beziehungsweise CONNECTOR_SCOPE_CONFLICT_PER_USER_INSTALLED). Einen Wechsel stimmen Sie mit der Praxis-IT ab; Daten werden dabei nicht automatisch übernommen.
  • Auf einem Terminalserver mit Installation für alle Benutzer kann immer nur ein Benutzer die Oberfläche halten. Ein zweiter bekommt die Meldung, dass sie gerade von einem anderen Windows-Benutzer verwendet wird. Wer das nicht möchte, installiert pro Benutzer.
  1. Im Dashboard die Praxis öffnen, Bereich Infrastruktur, Kasten Connectoren und Arbeitsplätze.
  2. Bei Arbeitsplatzname einen Namen eintragen (zum Beispiel „Anmeldung“ oder den Namen der Person) und Connector installieren (Paket laden) wählen. Steht für Ihre Praxis noch keine Setup.exe bereit, heißt die Schaltfläche Arbeitsplatz anlegen & Datei laden und lädt nur die Einrichtungsdatei (dann besorgen Sie die Setup.exe bei Docunara).
  3. Es wird ein ZIP-Paket gespeichert (Docunara-Connector-Paket-<Kennung>.zip). Es enthält die Docunara-Connector-Setup-<Version>.exe und die frische ….docunara-setup dieses Arbeitsplatzes. Die Einrichtungsdatei gilt 15 Minuten, nur einmal, und ist nur in diesem Paket enthalten. Der Arbeitsplatz steht im Dashboard zunächst auf Wartet auf Praxisserver.
  4. Konnte das Dashboard die Setup.exe nicht laden, speichert es die Einrichtungsdatei einzeln (weiter 15 Minuten gültig) und zeigt den Link Setup.exe herunterladen für die EXE.

Für einen Terminalserver legen Sie für jede Person einen eigenen Arbeitsplatz an und laden die Datei in deren Sitzung herunter.

  1. Entpacken Sie das ZIP-Paket in einen eigenen Ordner (Rechtsklick → Alle extrahieren), sodass die Docunara-Connector-Setup-<Version>.exe und genau eine frische .docunara-setup im selben Ordner liegen. Starten Sie die EXE nicht direkt aus der ZIP-Vorschau.
  2. Doppelklicken Sie die EXE. Es erscheint keine Administratorabfrage. Der Fortschritt nennt, dass sie „nur für Ihr Windows-Benutzerkonto“ installiert.
  3. Der Connector startet in Ihrer Sitzung (Symbol im Infobereich), nimmt die Datei automatisch und bestätigt die Anmeldung. Das dauert bis zu 2 Minuten. Starten zwei Personen gleichzeitig, wartet die zweite Installation, bis die erste fertig ist.
  4. Für alle Benutzer eines Rechners: EXE in einer Eingabeaufforderung mit Setup.exe --all-users starten und die Windows-Abfrage bestätigen.

Die EXE ist noch nicht von Windows signiert. Zeigt Windows eine Warnung (SmartScreen), prüfen Sie Dateiname und Quelle und wählen Weitere Informationen → Trotzdem ausführen.

Ohne .docunara-setup können Sie auch die MSI-Datei allein installieren (im Dialog Advanced die Auswahl Only me). Danach wählen Sie im Programm Gerätezugang einrichten und Einrichtungsdatei auswählen.

Installieren oder aktualisieren Sie mit der MSI-Datei und Windows zeigt „Dateien in Verwendung“, wählen Sie Ignorieren. Meist hält der Connector selbst die Datei; das Setup beendet ihn gleich und startet ihn danach neu. Die Liste kann unbeteiligte Programme nennen. Bleibt eine Datei gesperrt, verlangt Windows einen Neustart; führen Sie ihn aus. Die Setup.exe zeigt diese Meldung nicht.

  1. Das Programm zeigt die Anmeldung. Melden Sie sich mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort Ihres Docunara-Kontos an.
  2. Beim ersten Mal richten Sie eine PIN (6 bis 12 Ziffern) ein. Danach genügen E-Mail und PIN. Nach 30 Minuten ohne Bedienung sperrt sich das Programm und fragt die PIN ab.

Die Adresse des Praxisservers müssen Sie nicht eingeben: Der Mac meldet sie an das Dashboard, der Connector holt sie von dort und prüft sie.

  1. Im Dashboard beim Arbeitsplatz Mit Praxisserver verbinden wählen. Der Status wechselt über Verbindungsauftrag erstellt und Lokaler Verbindungstest läuft auf Lokal verbunden. Ist genau ein Praxisserver erreichbar, wählt ihn das Dashboard selbst. Bei mehreren bleibt die Auswahl offen.
  2. Im Connector zur Kontrolle: Einstellungen → Praxis & Administration → Geschützte Einstellungen öffnen, Bereich Sicherheit & Kopplung, Verbindung testen.
  3. Ändert sich die Adresse des Macs später (zum Beispiel nach einem Router-Wechsel), zieht der Connector sie nach, sobald die bisherige Adresse nicht mehr antwortet. Das Serverzertifikat gehört zur Adresse. Nach einer neuen Adresse muss die Praxis-IT unter Umständen das Zertifikat des Praxisservers erneuern lassen.

Tragen Sie die Adresse nur in Ausnahmefällen von Hand ein: Arbeitsplatz & PVS → Praxisserver (Erweitert). Das Feld ist mit der gemeldeten Adresse vorbelegt.

Das Administrator-Setup öffnen Sie mit einem Praxis-Admin-Konto: Einstellungen → Praxis & Administration → Geschützte Einstellungen öffnen. Es verlangt die Anmeldung als Praxis-Admin und für jede Änderung die Passwortbestätigung.

Installation Windows-Administratorrechte nötig? Wie öffnet sich das Setup?
Pro Benutzer (Normalfall) Nein. Es öffnet sich im selben Windows-Konto, ohne Windows-Abfrage. Ein Windows-Standardbenutzer kann es öffnen, wenn er sich als Praxis-Admin anmeldet. Schutz allein durch die Praxis-Admin-Anmeldung mit Passwortbestätigung
Für alle Benutzer Ja (Windows fragt nach). Mit dem Windows-Administratorkonto arbeiten, in dem der Connector installiert wurde

Bei einer Pro-Benutzer-Installation gelten die Einstellungen nur für dieses Windows-Konto (eigene Ordner, eigener Patientenindex, eigene Verbindung zur Praxis); das Setup zeigt dazu den Bereich Geltungsbereich. Jede weitere Person am Terminalserver richtet ihren Connector getrennt ein. Alles, was den ganzen Rechner betrifft (Windows-Dienst, Programmordner, Installation für alle Benutzer), gibt es dort nicht; das erledigt ein Windows-Administrator mit Setup.exe --all-users. Ein fremdes, über die Schulter angemeldetes Administratorkonto bekommt in der Installation einer anderen Person keine Setup-Rechte.

Die Bereiche links:

Bereich Wofür
Arbeitsplatz & PVS PVS-Patientendatei (die current.gdt, in der das PVS den aktuellen Patienten ablegt), Praxisserver (Erweitert), Geräteidentität
Import & Ordner Backup-Ordner, GDT-Ausgabeordner, optional Ausschluss-Ordner, Adressabgleich, Automatischer Import
PVS-Profil & Patienten Aktives PVS (MedicalOffice), Patientenindex aus dem PVS-Export
Sicherheit & Kopplung Verbindung zum Praxisserver testen, Schlüssel erneuern
Installation & Updates Nach Updates suchen, Update installieren
Praxisserver-Updates Kanal, Wartungsfenster, Nach Praxisserver-Updates suchen
Diktat & Praxis-Wörterbuch Bereinigung, Live-Mitschrift, Praxisbegriffe, Textbausteine, siehe Schritt 4
Datenschutz Einwilligungsabfrage vor Gesprächsaufnahmen

Gehen Sie so vor:

  1. Arbeitsplatz & PVS: den Pfad der PVS-Patientendatei wählen. Import & Ordner: Backup-Ordner und GDT-Ausgabeordner wählen. Die Ordner müssen auf diesem Rechner erreichbar sein und dürfen nicht auf demselben Ort liegen. Die Einzelheiten für Ihr Praxisverwaltungssystem stehen unter MedicalOffice.
  2. Einstellungen speichern wählen.
  3. Automatischer Import bleibt zunächst aus. Schalten Sie ihn erst nach einer erfolgreichen Prüfung mit Auto-Import lokal aktivieren ein und bestätigen Sie die Rückfrage. Auto-Import pausieren stoppt ihn jederzeit.
  4. Liegen die GDT-Ordner auf einem Netzlaufwerk (NAS): Verwenden Sie den UNC-Pfad (\\NAS\Freigabe\Ordner) statt eines Laufwerksbuchstabens. Prüfen Sie beim ersten Besuch einmal Export und Patientenwechsel. Auf einem NAS schützt Docunara einen Ordner weniger streng als auf einem lokalen Laufwerk; Anderes ist technisch nicht möglich. Wer den vollen Schutz will, legt die Ordner auf ein lokales Laufwerk.

Hinweis zu Gemeinsamer Scan-Ordner: Beim Mac stellen Sie den Scan-Eingang in der Docunara Verwaltung ein (Schritt 2), nicht hier.

Der Connector prüft selbst auf neue Versionen. Unter Installation & Updates nutzen Sie Nach Updates suchen und, wenn eine Version angeboten wird, Update installieren. Bei einer Pro-Benutzer-Installation ist dafür keine Administratorabfrage und kein Neustart vorgesehen; der Connector schließt sich kurz und startet wieder. Prüfen Sie nach dem ersten Update, ob das so abläuft (Version im Programm, Anmeldung bleibt). Jeder Benutzer aktualisiert nur seine eigene Installation. Das Update einer Installation für alle Benutzer läuft als Aufgabe im Hintergrund.

Weiter mit Schritt 4: Funktionen einstellen und prüfen.