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PVS und GDT einrichten

Stand: 19. Oktober 2026. Docunara greift nie direkt auf die Datenbank des Praxisverwaltungssystems (PVS) zu. Der Austausch läuft über Dateien: eine Patientendatei vom PVS an Docunara und eine GDT-Datei mit PDF-Verweis von Docunara an das PVS. Die Praxisadministration beschreibt den Alltag unter MedicalOffice.

Einstellung im Administrator-Setup Bedeutung Rechte für das Windows-Konto
PVS-Patientendatei (Bereich Arbeitsplatz & PVS) die Datei current.gdt, in die das PVS den gerade geöffneten Patienten schreibt lesen
GDT-Ausgabeordner (Import & Ordner) hier legt Docunara die Übergabedatei ab, die das PVS importiert schreiben
Backup-Ordner Ziel für die zugeordnete Original-PDF; die GDT-Datei verweist auf diesen neuen Pfad schreiben
Ausschluss-Ordner (optional) Dokumente, die nicht ins PVS sollen schreiben

Regeln:

  • Die Ordner müssen auf dem Windows-Rechner erreichbar sein und dürfen nicht auf demselben Ort liegen. Auf Netzlaufwerken den UNC-Pfad verwenden (Windows-Arbeitsplätze).
  • Vor dem Export wird nur die zugeordnete PDF aus dem bestätigten Scanordner in den Backup-Ordner verschoben und umbenannt. Bestehende PVS-, GDT- und Backup-Dateien werden nie ersetzt. Liegt der Backup-Ordner auf einem anderen Laufwerk, wird zuerst kopiert und die Prüfsumme verglichen, erst dann die Quelle entfernt.
  • Genau ein Arbeitsplatz ist Export-Arbeitsplatz und schreibt in den Importordner. Ist er nicht erreichbar, bleibt ein freigegebener Vorgang offen; Exportdateien nicht von Hand kopieren (Export-Arbeitsplatz festlegen).
  1. In MedicalOffice den GDT-Austausch so einrichten, dass das PVS beim Öffnen eines Patienten die Datei current.gdt schreibt (genauer Pfad in Absprache mit dem PVS-Betreuer).
  2. Einen Importordner anlegen, aus dem MedicalOffice die Übergabedateien liest, und diesen als GDT-Ausgabeordner in Docunara eintragen.
  3. Docunara erzeugt eine GDT-Datei der Satzart 6310 (Version 2.10, Zeichensatz ISO-8859-1) mit dem PDF-Verweis in den Feldern 6302 bis 6305. Der PVS-Betreuer prüft den Import mit einem erfundenen Patienten.
  4. Patientenliste aus dem PVS-Export importieren (PVS-Profil & Patienten) und im Dashboard unter Infrastruktur das PVS zuordnen. Patientennummern bleiben Text, führende Nullen bleiben erhalten.
  5. Prüfen: Patient im PVS öffnen, current.gdt ändert sich, Docunara zeigt den Patienten; Befund freigeben, Datei erscheint im Importordner, PVS importiert sie in die richtige Kartei.

Ist ein automatisch passender Patient nicht eindeutig (Name und Geburtsdatum müssen exakt passen, standardmäßig auch die Adresse), führt Docunara die Person zum Öffnen des Patienten im PVS und akzeptiert danach nur eine passende current.gdt. Auto-Import bleibt zunächst aus und wird erst nach erfolgreicher Prüfung eingeschaltet.

Die tomedo-Anbindung auf dem Mac ist ein Teststand und nicht für den Praxisbetrieb freigegeben (tomedo). Im Test stehen der Patientenimport per CSV (Pflichtspalten PatientID, Vorname, Nachname, Geburtsdatum) und eine GDT-Rückgabe mit festem Dateinamen, getrenntem Rückgabeordner und abgestimmtem Karteieintragskürzel (GDT-Feld 8402) im Mittelpunkt. Übernehmen Sie keine Werte aus einem MedicalOffice-Profil.

  • Pfade und Dateinamen der drei Docunara-Ordner und von current.gdt.
  • Die Information, dass die Übergabe eine GDT-Datei der Satzart 6310 (Version 2.10) mit PDF-Verweis ist.
  • Den Hinweis, dass das Verschwinden einer Datei keine Importbestätigung ist: Kontrolle immer in der Kartei des PVS.

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