MedicalOffice einrichten und prüfen
Stand: 7. Oktober 2026. Der bestehende MedicalOffice-Weg verwendet lokale Watchfolder, PDF und GDT. Docunara greift dafür nicht direkt auf die PVS-Datenbank zu.
Einrichtung durch die Praxis-IT
Abschnitt betitelt „Einrichtung durch die Praxis-IT“Die geprüften Scan- und Backupordner (beim Mac-Praxisserver stellen Sie den Scan-Eingang in der
Docunara Verwaltung ein, siehe Mac mini), der GDT-Ausgabeordner und die genaue Datei
current.gdt müssen zum eingerichteten MedicalOffice-Import passen. Pfadänderungen
erfolgen im Administrator-Setup. Bestehende PVS-, GDT- und Exportdateien dürfen nicht
überschrieben werden. Prüfen Sie den Import mit synthetischen Daten in einer Testumgebung.
Patientenliste und Profil prüfen
Abschnitt betitelt „Patientenliste und Profil prüfen“Eine Patientenliste muss aus der MedicalOffice-Installation stammen, für die der Connector eingerichtet wird. Vergleichen Sie Praxis, Exportdatei und die lokal bestätigten Einstellungen vor dem Import. Die PVS-Patientennummer bleibt unverändert, einschließlich führender Nullen. Sie darf nicht als Kennung einer anderen Installation oder eines späteren Ziel-PVS übernommen werden.
Bei einem geplanten PVS-Wechsel müssen die vorhandenen Docunara-Patienten ausdrücklich den Patienten des Ziel-PVS zugeordnet werden. Prüfen Sie Name, Geburtsdatum und PVS-Patientennummer; gleiche Namen allein reichen nicht. Eine gewünschte PVS-Auswahl im Dashboard bestätigt weder lokale Pfade noch einen funktionierenden Import. Voraussetzungen für einen späteren Wechsel.
Im Alltag
Abschnitt betitelt „Im Alltag“Prüfen Sie den zuständigen Arbeitsplatz unter PVS-Export in der Connector-Queue. Nur der aktuelle Export-Besitzer schreibt in seinen lokal bestätigten Importordner. Ohne erreichbaren Besitzer bleibt ein freigegebener Vorgang ausstehend; wechseln Sie den PC nicht durch Kopieren von Exportdateien. Exportzuständigkeit einrichten.
- Den Befund und die lokalen Patientendaten vergleichen.
- Wenn die geführte Queue es verlangt, den richtigen Patienten im PVS öffnen.
- Die aktualisierte
current.gdtmuss zur Zuordnung passen. Gleicher Name allein reicht nicht; Geburtsdatum und die vorgesehenen weiteren Identitätssignale prüfen. - Im Review bewusst freigeben und danach den Eintrag im PVS prüfen.
Bei automatischem Export ist ein lokal deterministisch bestätigter exakter Treffer ohne Safety Flags erforderlich. Standardmäßig gehört die normalisierte Adresse dazu. Eine abweichende lokale Admin-Konfiguration ist eine bewusste Änderung des Schutzes. Eine Nummer auf einem externen Befund ist keine lokale PVS-ID.
PDF und Kurztext
Abschnitt betitelt „PDF und Kurztext“Vor dem Export wird die zugeordnete Eingangs-PDF aus dem bestätigten Scanordner in den bestätigten Backupordner verschoben und dort referenziert. Bei Volumenwechsel erfolgt die geprüfte Kopie vor dem Entfernen der Quelle. Das ist keine Erlaubnis, andere Dateien zu ersetzen. Befund-Kurztext als GDT-Text ist standardmäßig aus und braucht einen vor Ort geprüften Textimport. Gesprächsdokumentation hat ihren eigenen Textpfad.
Wenn Zuordnung, Text oder Import unklar bleiben, nicht erneut blind exportieren. Original und Queue erhalten, Fehlerhilfe verwenden und den technischen Status prüfen lassen.
Eine bereitgestellte PDF- oder GDT-Datei bestätigt noch nicht die Übernahme in MedicalOffice. Prüfen Sie dort den richtigen Patienten, die PDF und gegebenenfalls den Kurztext. Auch das Verschwinden einer Übergabedatei ist keine Importbestätigung.