Windows-Arbeitsplätze und Terminalserver
Stand: 19. Oktober 2026 (Connector 0.2.21). Die Bedienschritte stehen unter Schritt 3: Windows und Windows einrichten. Hier geht es um die Entscheidungen der Praxis-IT.
Voraussetzungen
Abschnitt betitelt „Voraussetzungen“- Windows 11. Die Betriebsdokumentation nennt Windows 11; für Windows-Server-Versionen und für Windows 10 gibt es keine ausdrückliche Freigabe in der Doku. Klären Sie das vor einem Terminalserver-Einsatz mit Docunara.
- Eine Java-Installation ist nicht nötig: Der Connector bringt seine eigene Laufzeitumgebung mit.
- Der Rechner erreicht den Mac auf TCP 8443 und das Internet ausgehend auf 443 (Netzwerk).
- Das Windows-Konto der Person hat Zugriff auf die Ordner des Praxisverwaltungssystems (siehe unten).
Installationsart wählen
Abschnitt betitelt „Installationsart wählen“| Pro Benutzer (Standard) | Für alle Benutzer | |
|---|---|---|
| Start | Setup.exe ohne Zusatz |
Setup.exe --all-users |
| Administratorrechte | nein, keine Windows-Abfrage | ja, einmal (UAC) |
| Programm | %LOCALAPPDATA%\Apps\Docunara\Connector |
Program Files |
| Daten | %LOCALAPPDATA%\Docunara\Connector |
ProgramData |
| Hintergrunddienst | Agent im Konto der Person | Windows-Dienst (LocalSystem) und je Sitzung eine eigene Oberfläche |
| Eignung | Terminalserver, mehrere Personen, die jeweils ihren eigenen Arbeitsplatz im Dashboard haben | ein einzelner Rechner |
Wichtig für Terminalserver:
- Jede Person installiert für sich. Jede Installation ist ein eigener Arbeitsplatz im Dashboard mit eigener Einrichtungsdatei, eigenen Daten und eigenem Patientenindex. Die Daten eines Benutzers sind für andere Standardbenutzer nicht lesbar.
- Starten Sie die
Setup.exeeiner Pro-Benutzer-Installation nicht über „Als Administrator ausführen“, sonst landet der Connector im Profil des Administratorkontos. - Beide Installationsarten schließen sich aus: Gibt es eine Installation für alle Benutzer, bricht
die Pro-Benutzer-Installation ab (Fehlercode
CONNECTOR_SCOPE_CONFLICT_MACHINE_INSTALLED), und umgekehrt (CONNECTOR_SCOPE_CONFLICT_PER_USER_INSTALLED). Daten werden bei einem Wechsel nicht übernommen; die Praxis-IT stimmt den Wechsel ab. - Bei einer Installation für alle Benutzer kann auf einem Terminalserver immer nur ein Benutzer die Oberfläche halten.
- Der Connector startet bei der Anmeldung des Windows-Benutzers automatisch.
Erste Installation einer Person
Abschnitt betitelt „Erste Installation einer Person“- Im Dashboard beim Arbeitsplatz Connector installieren (Paket laden). Das ZIP enthält die
Setup.exeund die frische Einrichtungsdatei (15 Minuten gültig, einmal verwendbar). - ZIP in einen eigenen Ordner entpacken (nicht aus der Vorschau starten), EXE doppelklicken.
- Die EXE ist noch nicht von Windows signiert. Zeigt SmartScreen eine Warnung, prüfen Sie Name und Quelle und wählen Weitere Informationen → Trotzdem ausführen.
- Anmeldung mit E-Mail und Passwort, beim ersten Mal PIN festlegen.
Mit der MSI allein: im Dialog Advanced zwischen All users und Only me wählen. Meldet
Windows Dateien in Verwendung, wählen Sie Ignorieren: Das Setup beendet den Connector
selbst und startet ihn danach neu. Die Setup.exe zeigt diese Meldung nicht.
Berechtigungen und Ordner
Abschnitt betitelt „Berechtigungen und Ordner“Der Connector benötigt unter dem Windows-Konto der Person:
| Ordner | Recht | Bemerkung |
|---|---|---|
PVS-Patientendatei (current.gdt) |
lesen | die Datei, in der das PVS den geöffneten Patienten ablegt |
| GDT-Ausgabeordner | schreiben | hier legt Docunara die Übergabedateien für das PVS ab; er muss zum Import im PVS passen |
| Backup-Ordner | schreiben | hierhin wird die zugeordnete Original-PDF verschoben; nicht derselbe Ort wie der GDT-Ausgabeordner |
| Ausschluss-Ordner (optional) | schreiben | für Dokumente, die nicht ins PVS sollen |
- Liegen Ordner auf einem NAS oder Netzlaufwerk, tragen Sie den UNC-Pfad ein
(
\\NAS\Freigabe\Ordner), keinen Laufwerksbuchstaben. Auf Netzlaufwerken schützt Docunara einen Ordner weniger streng als auf einem lokalen Laufwerk; wer vollen Schutz will, nutzt lokale Laufwerke. - Bestehende PVS-, GDT- und Backup-Dateien werden nie ersetzt.
- Der Ordner für Scans gehört beim Mac-Praxisserver nicht zum Windows-Connector, sondern wird am Mac eingestellt (Scan-Eingang).
Administrator-Setup ohne Windows-Administrator
Abschnitt betitelt „Administrator-Setup ohne Windows-Administrator“Das Administrator-Setup (Einstellungen → Praxis & Administration → Geschützte Einstellungen öffnen) braucht bei einer Pro-Benutzer-Installation keine Windows-Administratorrechte. Es verlangt die Anmeldung als Praxis-Admin im Docunara-Konto und für Änderungen die Passwortbestätigung. Die Einstellungen gelten dann nur für dieses Windows-Konto. Mehr dazu: Erweitert.
Virenscanner und Endpoint-Schutz
Abschnitt betitelt „Virenscanner und Endpoint-Schutz“In der Doku und im Code ist keine zwingende Ausnahme für einen Virenscanner festgelegt. Ob Ihr Produkt etwas blockiert, ist deshalb nicht allgemein vorhersehbar.
- Wird die
Setup.exe, die MSI oder der Connector blockiert oder in Quarantäne verschoben, deaktivieren Sie den Schutz nicht. Notieren Sie Dateiname, Version und Meldung und fragen Sie den Docunara-Support, ob eine Ausnahme angebracht ist. - Die Hintergrunddienste öffnen weder einen Browser noch Fenster in Sitzung 0.
Updates
Abschnitt betitelt „Updates“Der Connector prüft selbst auf neue Versionen. Unter Installation & Updates im Administrator-Setup stehen Nach Updates suchen und Update installieren. Bei einer Pro-Benutzer-Installation aktualisiert jede Person ihre Kopie, ohne Windows-Abfrage. Das Update einer Installation für alle Benutzer läuft als Aufgabe im Hintergrund. Einzelheiten: Update-Richtlinie.
Diagnose
Abschnitt betitelt „Diagnose“Im Connector Administration → Diagnose → Diagnosepaket erstellen. Das Paket enthält redigierte technische Statusdaten, keine Schlüssel, Tokens, Dokumente oder Queue-Inhalte (Fehlerhilfe).