Zum Inhalt springen

Einstellungen: Befunde und Praxissoftware

Stand: 19. Oktober 2026 (Connector 0.2.21). Diese Einstellungen sind meist einmalig bei der Einrichtung nötig und gehören der Praxis-Admin gemeinsam mit der Praxis-IT. Sie liegen im geschützten Bereich (Einstellungen → Praxis & Administration → Geschützte Einstellungen öffnen) unter Arbeitsplatz & PVS, Import & Ordner und PVS-Profil & Patienten. Einstellungen speichern übernimmt die Änderungen. Bei einer Pro-Benutzer-Installation gelten sie nur für dieses Windows-Konto.

Praxisverwaltung, Bereich Import und Ordner

Einstellung Wofür Empfehlung
PVS-Patientendatei Die Datei (current.gdt), in der das PVS den gerade ausgewählten Patienten angibt Pfad aus der PVS-Einrichtung übernehmen, nicht raten
Backup-Ordner Hier werden die Originaldokumente gesichert (die zugeordnete PDF wird dorthin verschoben) Ordner auf einem gesicherten Laufwerk
GDT-Ausgabeordner Hier stellt Docunara die Übergabe an Ihr PVS bereit Der Importordner des PVS; nicht derselbe Ort wie der Backup-Ordner
Ausschluss-Ordner (optional) Ablageziel für Dokumente, die nicht ans PVS gehen sollen, zum Beispiel Kassenbons nur nutzen, wenn Sie solche Dokumente aussortieren

Auf Netzlaufwerken den UNC-Pfad verwenden. Technische Einzelheiten: PVS und GDT.

  • Adressübereinstimmung erforderlich: Bei der automatischen Zuordnung wird zusätzlich die Adresse verglichen. Voreinstellung: an. Das schützt bei Patienten mit gleichem Namen. Schalten Sie es nur nach Rücksprache aus; es ist eine bewusste Absenkung des Schutzes.
  • PVS-Profil & Patienten: Hier laden Sie die Patientenliste aus dem PVS-Export und prüfen Zuordnungen. Die Patientenliste muss aus der PVS-Installation stammen, für die der Connector eingerichtet wird. Mehr: MedicalOffice.
  • Wofür: Befunde, bei denen Patient und Dokument sicher übereinstimmen, werden ohne Ihre Einzelfreigabe an die konfigurierten Ordner übergeben.
  • Voreinstellung: aus. Einschalten mit Auto-Import lokal aktivieren und Bestätigung der Rückfrage; Auto-Import pausieren stoppt ihn jederzeit.
  • Voraussetzung: ein deterministisch exakter Treffer ohne Warnhinweis.
  • Empfehlung: erst nach mehreren erfolgreichen Testbefunden einschalten und zuerst Ordner und PVS-Import prüfen. Ob der Import läuft, steht nur in einer Statuszeile („Automatischer Import: Ein/Aus“).
  • Offene Warteschlange neu bewerten: Bewertet gespeicherte Analysen mit den neuen Einstellungen noch einmal. Das ist eine einmalige Aktion.
  • Kurzfassung als GDT-Text: Nur aktivieren, wenn der Textimport (TB) im PVS vor Ort geprüft wurde. Voreinstellung: aus.

In der Praxis darf ein Arbeitsplatz Befunde ins PVS übergeben. Sie legen ihn im Connector fest (im Hauptfenster oder im PVS-Profil, Diesen PC als Export-Arbeitsplatz festlegen). Das Dashboard zeigt den aktuellen Export-Arbeitsplatz nur an. Siehe Export-Arbeitsplatz festlegen.

PVS wechseln im Bereich PVS-Profil & Patienten startet den vorbereiteten Wechsel. Er braucht eine Zuordnung der vorhandenen Patienten zum neuen PVS; siehe PVS-Wechsel.

Problem Lösung
Speichern wird abgelehnt Pfad prüfen: Ordner muss erreichbar und beschreibbar sein und darf nicht mit einem anderen Ordner zusammenfallen
Befund exportiert nicht Speichern ist kein Export; freigeben, Export-Arbeitsplatz prüfen: Fehlerhilfe
Patient wird nicht erkannt current.gdt prüfen (richtiger Pfad, PVS schreibt sie)