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Backup und Restore (Konzept für die Praxis-IT)

Stand: 19. Oktober 2026. Docunara sichert nur bei Updates und nur seine eigenen Bereiche. Ein vollständiges Backup der Praxis ist Sache der Praxis-IT. Die Grundlagen stehen auch unter Backup und Wiederherstellung.

Bereich Ort Wer sichert
Mac-Praxisserver: Programm, Modelle, Daten /Library/DocunaraFreeDev/, /private/var/db/docunara-freedev/, /private/etc/docunara-freedev/ Praxis-IT (zum Beispiel Time Machine auf ein externes Laufwerk)
KI-Modelle im Programmordner nicht sichern nötig: über die Docunara Verwaltung neu ladbar
Windows-Connector (pro Benutzer) %LOCALAPPDATA%\Docunara\Connector Praxis-IT; beim Update sichert Docunara zusätzlich
Windows-Connector (alle Benutzer) %ProgramData%\Docunara\Connector Praxis-IT; der Update-Helfer legt vor dem MSI-Wechsel eine Sicherung unter updates/backups an
Backup-Ordner mit Original-PDFs der im Administrator-Setup gewählte Backup-Ordner Praxis-IT
PVS-Daten und GDT-Dateien im PVS PVS-Betreuer
Praxis-, Nutzer-, Lizenz- und Dienstplandaten Docunara-Cloud Docunara

Der lokale Datenspeicher des Connectors ist verschlüsselt (SQLCipher), der Schlüssel liegt geschützt am jeweiligen Rechner (Windows-DPAPI). Private Geräteschlüssel dürfen nicht als Kopierweg zwischen Rechnern dienen. Eine Sicherung ersetzt keine Neuanmeldung eines Ersatzgeräts.

  • Mac: Ein Update installiert die neue Version neben der alten. Die Vorversion bleibt für einen Rückfall erhalten, Lizenz, Identität und Daten bleiben bestehen. Journale und Transaktionsmarker nie von Hand löschen.
  • Windows-/Docker-Praxisserver: Der Updater sichert Compose-Stand, Queue und Secrets als zusammengehörigen Satz und stellt sie bei Fehlern gemeinsam zurück.
  • Windows-Connector: Das MSI-Update ist eine Windows-Installer-Transaktion; bei einem Fehler bleibt die alte Version.

Das ist ein Update-Backup, kein Ersatz für ein Praxis-Backup.

  1. Mac: Regelmäßige Sicherung (zum Beispiel Time Machine mit verschlüsseltem externem Laufwerk). Die Aufbewahrung ist Teil der Vereinbarung mit der Praxis und noch nicht abgenommen.
  2. Windows: Datenordner des Connectors und den Backup-Ordner in die normale Datensicherung aufnehmen.
  3. Offsite: Sicherungen, die nur am selben Ort liegen, schützen nicht vor Diebstahl oder Brand. Ein externer, verschlüsselter Ablageort ist zu empfehlen.
  4. Restore-Probe: Ein Backup gilt erst als brauchbar, wenn eine Wiederherstellung protokolliert getestet wurde.
  1. Praxisserver und Update-Aufgaben anhalten, Integrität und Zeitpunkt der Sicherung prüfen.
  2. Zuerst in einer isolierten Zielstruktur testen, nicht im laufenden Betrieb.
  3. Zusammengehörige Bereiche (Konfiguration, Queue, Secrets) gemeinsam zurückstellen.
  4. Dateirechte prüfen, Dienst starten, Bereitschaft abwarten.
  5. Connector lokal verbinden und mit einem erfundenen Befund testen.
  6. Ergebnis protokollieren; erst danach Update-Aufgaben wieder aktivieren.

Bei Hashabweichung, fehlenden Teilen, unerwarteten Rechten oder falscher Verbindungsidentität bleibt das System gestoppt; eskalieren Sie technisch. Ein Ersatz-Rechner braucht eine autorisierte Wiederherstellung; ein kopierter Rechner darf sich nicht als der alte ausgeben.

Senden Sie Sicherungen oder Queue-Inhalte nie als Supportanhang.